Der bekannteste Nationalpark der Welt

Der Yellowstone Nationalpark ist der erste Nationalpark weltweit und einer der wichtigsten Nationalparks in Amerika. Mit internationalen Besucherzahlen von mehreren Millionen ist er auch über amerikanische Grenzen hinaus berühmt.

Der Nationalpark wurde 1872 vom Kongress der USA zum Erhalt seiner vielen Wunder gegründet und umfasst eine Fläche von etwa zwei Millionen Morgen (ein Morgen entspricht etwa 1/4 Hektar).

Mit seinen fünf Eingängen, einem circa 370 Meilen großen asphaltierten Straßennetz und seinen 250 aktiven Geysiren ist der Park ein beeindruckender Schatz, der Reisende aus der ganzen Welt anzieht.

Im Park gibt es tausende aktive thermische Landmerkmale, unter welchen sich auch der berühmte Old Faithful Geyser befindet. Der Park hat seinen eigenen Grand Canyon (Grand Canyon of the Yellowstone) mit einer Länge von 32 Kilometern und maximal 400 Metern Tiefe, der durch die Wasserfälle der Lower Falls noch gigantischer erscheint.

Yellowstone ist auch Heimat für eine einzigartige Gebirgswildnis und ein Zufluchtsort für viele Wildtiere wie zum Beispiel Elche, Wölfe, Bisons oder Grizzylbären. Wenn Du hier fotografieren gehst und dann zu Hause ein Bild von diesen Tieren auf Deine Torte aufdrucken lässt, werden die Daheimgebliebenen beim Diaabend richtig neidisch werden.

Sehenswürdigkeiten im Nationalpark

Der Old Faithful Geyser

Kein Besucher im Yellowstone Nationalpark lässt sich wenigstens einen Ausbruch dieses weltbekannten Geysirs entgehen. Der Old Faithful Geyser ist zwar nicht der größte Geysir im Park, aber er bricht häufiger aus als alle anderen Geysire. Das Ausbruchsintervall beträgt in etwa 91 Minuten. Ein Ausbruch kann mehrere Minuten andauern, und dabei stößt der Geysir bis zu 32.000 Liter kochendes Wasser in eine Höhe von bis zu fünfzig Metern. Obwohl sich sein durchschnittliches Ausbruchs-Intervall im Laufe der Jahre (aufgrund von Erdbeben und Vandalismus) verlängert hat, ist Old Faithful immer noch so spektakulär und vorhersehbar wie vor einem Jahrhundert.

Tower Fall

Abgesehen von den Lower Falls des Grand Canyon ist der 120 Meter hohe Tower Fall der bekannteste Wasserfall im Park. Die eine halbe Meile lange steile Serpentinenwanderung nach unten, die auch im Winter begehbar ist, führt zum Grund des Wasserfalls. Während der Wintermonate ist der gesamte Wasserfall von einer Eiskuppel umgeben. Der Name Tower leitet sich von den hoch aufragenden vulkanischen Formationen ab.

Yellowstone Lake

Er ist der größte See in den südlichen 48 Bundesstaaten der USA. Wenn man der langen Küste nach Nordosten folgt, sieht man schneebedeckte Berge, die über den See ragen. An windigen Tagen sind die Wellen, die an der Küste brechen, vergleichbar mit den hohen Wellen der Ozeane.

Hayden Valley

Man hat in diesem Tal die Möglichkeit, Elche, Grizzly Bären und ganze Bison Herden zu erspähen. Darüberhinaus ist es ein guter Ort, um viele Wasservögel zu beobachten, unter anderem Enten, Pelikane und Kanada-Gänse.

Das Hayden Valley wurde einst von einem Arm des Yellowstone Lake gefüllt. Daher enthält es feinkörnige Seesedimente, die heute mit Gletscherboden bedeckt sind, der vom jüngsten Gletscherrückzug vor 13.000 Jahren übrig geblieben ist. Da der Gletscherboden viele verschiedene Korngrößen enthält, einschließlich Ton und einer dünnen Schicht von Seesedimenten, kann Wasser nicht leicht in den Boden sickern. Aus diesem Grund ist das Hayden Valley sumpfig und hat nur wenige Bäume. Ein Paradies für Wasservögel.

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